Jetzt Schädlinge bekämpfen
In der freien Natur sind Speckkäfer gerne gesehen. Sie sind nützlich und dienen dem Gleichgewicht des Ökosystems, in dem Sie sich von Aas ernähren. Finden Sie jedoch den Weg ins Haus, können Sie etliche Schäden anrichten. Angelockt werden sie beispielsweise durch Licht und fliegen so durch ein geöffnetes Fenster ins Haus. Sie können aber auch von einem Tierkadaver-Geruch angezogen werden, zum Beispiel wenn ein toter Vogel im Kamin liegt oder ähnliches.
Speckkäfer und Speckkäferlarven sind in erster Linie eklig und unappetitlich, sie können aber auch Allergien auslösen und sollten deshalb so rasch wie möglich beseitigt werden.
In Ledertextilien, Fellen oder Wollteppichen fressen Speckkäfer Löcher und auch Bücher sind vor den Schädlingen nicht sicher. Zerlöcherte Buchseiten und Kartons sind ein Zeichen für einen Schädlingsbefall.
Die Schädlinge fühlen sich weltweit zuhause und sind in der Natur nützliche Insekten. Aber auch in Häusern, Wohnungen und Lagerräumen fühlen sich die Speckkäfer wohl, wenn sie genügend Nahrung vorfinden. Bei einer Temperatur von 18 bis 25 Grad können sie bis zu sechs Speckkäfer Generationen hervorbringen.
Speckkäfer ernähren sich in der Natur von Aas, Federn und anderen Keratin-Quellen. In der Nähe des Menschen bevorzugen die Schädlinge Lebensmittel wie Speck, harten Käse, getrockneten Fisch und Tierfutter. Aber auch Hautschuppen, Haare, Wolle, Fell und Leder stehen auf ihrem Speiseplan.
Die Larven des Speckkäfers haben einen braunen, borstigen Körper. Der Käfer hat beige gefärbte Flügel, die drei rötliche Punkte aufweisen.
In der Nähe von Lebensmittelvorräten legt der Speckkäfer seine Eier ab. Und die Larven begeben sich nach dem Schlüpfen auch gleich auf Nahrungssuche.